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Wenn der Körper ausbremst und Shit happens (geht die Welt auch nicht unter)! Unser Familien-#wib 24./25.01.

Wenn mich dieses Wochenende (wieder einmal) etwas gelehrt hat, dann sind es drei Dinge.

Und ich hoffe, sie bleiben einfach mal im Gedächtnis haften (Notiz an mich!!!), um mit etwas mehr Leichtigkeit und einem Achsel-zuckenden “So what!?” durch’s Leben laufen zu können.

Und auch damit ich den schweren Mantel, der doch so arg drückt, einfach mal achtlos am Haken hängen lassen kann!

Ich muss ihn mir doch nicht immer selbst überstreifen, oder!?

Das tue ich ohnehin noch viel zu oft.

Meist sogar zwirbel und ziehe ich selbst (verachtend) noch am Schal – und steche mir ganz alleine mit meinen eigenen Gedanken in Mark und Seele.

(Und offenbar ist heute morgen meine dunkelste Seite aufgestanden. Ich hätte da noch mehr dustere Phantasien in petto.)

Doch zu den Gedanken komme ich gleich.

Obwohl ich der Meinung bin, an diesem Wochenende hing – wie so oft im Leben – alles zusammen.

Alles ist miteinander verbunden #migräne #psyche

Alles ist miteinander verbunden.

Der körperliche und seelische Schmerz verschmilzt im Zweifel.

Die eigene Gemütslage, die innere Einstellung, der Körper einer Frau, der mit all’ seinen hormonellen und chemischen Vorgängen verrückt spielt, und das rechte Timing – all das führt dazu, dass es uns gut oder schlecht geht.

Oder dass gar Dinge gelingen oder misslingen.

Das durfte ich in einigen Belangen in der vergangenen Woche voller mütterlichem Schmerz schon an meinen Kindern beobachten – ohne nunmehr näher darauf eingehen zu wollen.

An diesem Wochenende aber bremste ich mich selbst aus. Mein eigener Körper bremste mich aus!

Und er schrie mir mit einem lauten

“Ätsch!!! Bis hierhin und NICHT weiter!!”

entgegen.

Meine Gedanken lagen erschöpft auf der Rennbahn und ließen das Herz schnell rasen.

(Just an diesem Tag las ich Zeilen, die bestätigten, dass sich gerade Frauen Sorgen viel zu sehr buchstäblich ans Herz legen. Ich werde eines Tages daran zu Grunde gehen, wenn ich dieses Spiel mit mir selbst so weiter treibe. Uff – schon wieder ein dunkler Gedanke. )

Ja, gerade der Samstag startete ab dem ersten Augenaufschlag ein wenig unglücklich.

Nur wusste ich das da noch nicht so genau.

Und er endete mit höllisch-stechenden Kopfschmerzen und einem Gefühl tiefster Erschöpfung. Migräne? 

Dazwischen versuchte ich zu funktionieren – und konnte es dennoch einfach nicht.

Wenn Sorgen und eigene Gedanken die Regie übernehmen

Ich wachte traurig auf.

Denn ich nehme mir aktuell Zwischenmenschliches wieder zu sehr zu Herzen.

Varianten in meinem Geiste streiten sich.

Und es mag mir nicht gelingen, die für mich wohlwollende und sonnigere Seite überwiegen zu lassen.

Vielleicht kann hier irgendjemand nachvollziehen, was ich meine. Vielleicht klingt das Folgende aber einfach auch irre.

I don’t (jetzt würde ich gerne fucking schreiben, denn gerade mischt sich noch ein Hauch Aggression in die Dunkelheit #hallopms) know.

Ohne dass man mit einem Menschen gesprochen hat und genau weiß, wie diese Person wirklich denkt und fühlt, fängt das Hirn an, sich seine ganz eigene Story zu spinnen.
(Stichwort katastrophisieren)

Sie existiert nur in unserem Kopf! Wir schreiben das Drehbuch! Worte sind uns gegenüber nie ausgesprochen worden!

Und dennoch verstricken wir uns in vermeintlichen Indizien (die vielleicht gar nicht da sind).

In meiner “Realität” wollte an diesem Wochenende niemand etwas mit mir zu tun haben.

Ich sah mich selbst als nicht  beachtens- und liebenswert und gut genug an.

Solche Gedanken machen uns aber selbst fertig!

Sie machen MICH fertig und lassen mich ratlos, grübelnd und zutiefst traurig zurück.

Solange, bis zum gedanklichen Stopp und “Scheiß drauf!”

(Das kommt nur meist viel zu spät – wenn beispielsweise die Migräne schon am Start ist.) 

Shit happens (manchmal) – aber die Kuh kommt trotzdem vom EIS!

Und weil eben alles miteinander verbunden ist, verzettelte ich mich Samstag-Morgen.

Und ich irrte mich einen mir doch so wichtigen Termin betreffend.

Ich hatte eine bestimmte Uhrzeit im Kopf, diese mir sogar Tage zuvor (leider falsch) aufgeschrieben – und stellte mich genau darauf ein.

Minuten bevor ich das Haus verlassen wollte, stellte ich aber fest, dass ich mich um eine Stunde vertan hatte – und jetzt zu spät dran sein würde!!! 

Kennt Ihr dieses Gefühl?

Der Moment, in welchem man feststellt, dass man etwas gerade so richtig verkackt hat!?

Etwas, das doch wichtig war?

Heiße Schauer überliefen mich und Adrenalin durchfuhr mich. Und für einen Moment wollte ich am liebsten von dieser Welt verschwinden – und zwar tief, tief im Erdboden.

Doch musste ich erwachsen sein.

(Oh, wie schwer mir dieses Erwachsen-sein manchmal noch immer fällt! 😉 ) 

Es führte kein Weg hier heraus. Denn zum Einen hatte ich ein Versprechen abgegeben und es war mir selbst ein wichtiges Vorhaben, ein Job!

Klar ärgerte ich mich selbst so sehr ob meiner eigenen Unzuverlässigkeit (Hallo Schussel!) und des weniger professionellen Auftretens an diesem Vormittag.

Und auch war mir auf dem Weg mehr als mulmig zumute.

Doch zeigte sich glücklicherweise niemand enttäuscht oder gar verärgert. Ich war ja letzten Endes da!

Vielmehr als das stieß ich auf Hilfsbereitschaft! Und es gelang mir, das Beste aus der Situation zu machen und selbst noch eine schöne Zeit zu haben!

Und mittlerweile bin ich davon überzeugt, hier genau so arbeiten zu können, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe! Trotz des holprigen Starts!

Was mir zeigt:

Shit happens  – manchmal.

Aber die Kuh lässt sich trotzdem noch mit einem Lächeln und Zuversicht behutsam vom Eis ziehen. 🙂

Vielleicht hilft ja auch eine solche lehrreiche Erkenntnis in Zukunft weiter!
(Wieder Notiz an mich!) 

Wenn der eigene Körper ausbremst & Mama Nicht funktioniert

Dieses Wochenende hat mich aber auch gelehrt, dass wir Mütter einfach nicht immer nur funktionieren können! Selbst wenn wir es noch so sehr vorhaben.

Irgendwann – auch wenn es unterm Jahr nicht allzu oft vorkommt – schreit der Körper STOPP!

Und er bremst aus.

Ich fühlte mich schon den ganzen Vormittag nicht besonders gut.

Am Nachmittag nach Großeinkauf und getaner Hausarbeit ging gar nichts mehr.

Stechende Kopfschmerzen und tiefste Erschöpfung ließen mich urplötzlich im Bett liegen. Ich wollte mich eigentlich nur kurz ausruhen!

Doch raste das Herz sehr und ich fühlte mich irgendwie sonderbar krank, konnte nicht mehr funktionieren und für die Familie da sein. 🙁

Im Untergeschoss hörte ich das geschäftige Treiben und die Stimmen meiner Kinder – ich wollte doch etwas mit denen zusammen machen!?

Ein gemeinsames Spaß-Spiel oder einen Teenie-Film hatte ich im Sinn, malen oder anderweitig kreativ sein!

Jetzt lag ich dort oben – und nichts ging mehr.

Mama fiel aus. Ein ungeplanter und unvorhergesehener Systemausfall. Error. Stille. Augen-zu. 

Sowas fällt mir immer schwer!!!

Doch müsste das nicht sein.

Kinder verzeihen – große erst Recht.

Ich sollte mich befreien! Vom inneren Druck und dunklen Gedanken!

Und wir Frauen sollten uns endlich von dem Druck befreien, immer alles geben zu müssen – und das Beste aus jedem einzelnen Tag zu holen.

Manchmal bedeutet ein Tag auch verkorkste Termine, höllische Kopfschmerzen, liegengebliebenes Geschirr und Wäsche und absolut “uneffektive” Zeit mit erschöpft-geschlossenen Augen im Bett.

Weil wir Menschen sind.

Menschen, die sich im Zweifel viel zu viel viel zu sehr zu Herzen nehmen.

Bis es weh tut.

Bis-es-einfach-nicht-mehr-geht.

Gut, dass heute – am Sonntag – ein neuer Tag ist! 🙂

#inhale #exhale #weitergehts

Hier die Bilder vom Wochenende

Kommt gut in die neue Woche!

(und wie immer – mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe)

Eure 

Alex

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